
In
diesem Monat haben besonders die immergrünen Gehölze ihren Auftritt.
Ihr Grün wird zu zahlreichen Kreationen für Gestecke und Kränze
verarbeitet. Nicht zu vergessen die vielen, prächtig geschmückten
Weihnachtsbäume. Das Hauptanliegen der stillen und ruhigen
Gartenzeit gilt vor allem den Schutzmaßnahmen. Die Rosen verlangen
noch eine lockere Abdeckung aus Fichtereisig, ebenso der
Winterkopfsalat und die Frühlingszwiebeln. Spätestens jetzt sind
auch sämtliche Wasserbehälter zu entleeren und die Wasserleitungen,
die vom Haus in den Garten führen abzustellen. Am 4. Dezember -dem
Barbaratag- werden Forsythien-, Kirschen- oder Zwetschenzweige
geschnitten und in die Vase gestellt, so dass sie zu Weihnachten
blühen.
Bereits jetzt kann damit begonnen werden, Laubgehölzhecken zu verjüngen oder alte Sträucher auszulichten. Auch zu hohe Beetrosen sind bis auf Kniehöhe herunterzuschneiden, um ein besseres winterliches Gartenbild zu erhalten. Allerdings wird der endgültige Rückschnitt erst im Frühjahr vorgenommen. Ziergehölze und Stauden dürfen nur dann ausgepflanzt werden, wenn der Boden offen und nicht gefroren ist. Zudem sind alle Arbeiten auszuführen, die der Wintervorsorge dienen wie beispielsweise dem Wildverbiss.
Da härtere Gemüsearten wie Rosenkohl und Porree in kalten Wintern nicht winterfest sind, sollten sie ausgegraben und an einer geschützten Stelle wieder eingeschlagen werden. Über den Feldsalat eventuell einen Folientunnel errichten, damit er auch bei Schnee geerntet werden kann. Das im Spätherbst ins Winterlager gebrachte Gemüse ist ständig zu kontrollieren und die kranken oder angefaulten Exemplare sind zu entfernen.
Bei günstiger Witterung kann das Auslichten älterer Bäume fortgesetzt werden. Den Boden um die Obstgehölze mit Kompost abdecken, dabei aber einen Abstand zu den Stämmen -wegen Mäusefraß- von etwa 10 cm freilassen. Eingelagertes Obst wiederholt durchsehen, denn faulige Pflanzenteile sind Ansteckungsherde für noch gesunde Früchte. Außerdem ist der Lagerraum -solange es noch nicht extrem kalt ist- gut zu lüften. Der Boden eines allzu trockenen Raumes sollte des öfteren mit Wasser besprengt werden.