
In
der Regel herrscht in diesem Monat noch tiefer Winter und von daher
ruht auch jede Arbeit im Garten. Dennoch kann sich in milden
Klimagebieten das Wetter sehr schnell ändern, so dass die
Schnittmaßnahmen durchgeführt und beendet werden können. Ebenso
hängt es sehr stark von der Witterung ab, ob sich Boden und Beete
vorbereiten lassen.
Zudem können in klimatisch begünstigten Lagen schon die ersten
Blüten der Zaubernuss und vereinzelt die der Schneeglöckchen zu
erkennen. Sobald sie zu sehen sind, klopft der Frühling an die Tür.
Ziersträucher sind weiterhin auszulichten und zu verjüngen. Das
angefallene Schnittgut lässt sich mit einem Häcksler zerkleinern und
kompostieren. Sobald der Boden frostfrei ist können Laubgehölze und
Rosen gepflanzt werden.
Sommerblumen mit langer Vorkultur wie Salvien, Verbenen, Heliotrop,
Lobelien, Impatiens, können Mitte des Monats ausgesät und auf der
Fensterbank eines geheizten Raumes bis zum Pikieren kultiviert
werden.
Die ersten Gemüsesamen wie Paprika und Auberginen lassen sich in der Keimbox oder in Schalen, Kistchen oder Töpfen aussäen. Dabei sollte die Erde feinkrümelig, ungedüngt und möglichst unkraut- sowie krankheitsfrei sein. Zudem empfiehlt es sich die Erde zwei bis drei Tage im Kleingewächshaus zu lagern, damit sie wohltemperiert ist.
Da Stachel- und Johannisbeeren bereits Ende Februar/Ende März austreiben ist es höchste Zeit für Schnittmaßnahmen. Beim Schnitt der Obstbäume werden die vom Apfelmehltau befallenen Triebspitzen entfernt, ebenso Fruchtmumien und Eigelege. Die Obstlager sind den ganzen Winter über zu kontrollieren. Dabei die Früchte mit beginnender Fäulnis entsorgen und die anderen je nach Reifegrad verwerten.