
Zu
Monatsbeginn ist daran zu denken, dass nun der Winter vor der Tür
steht. Von daher sind die noch notwendigen Arbeiten rasch
auszuführen und abzuschließen. Sind diese erledigt, dann ist es
endgültig im Garten ruhig geworden. Eventuell sind noch ein paar
blühende Chrysanthemen, Ringelblumen und Goldmohn zu sehen.
Ansonsten ist nun die Zeit der Stille gekommen. Jetzt lassen sich in
Muße Gedanken machen, Ideen für die nächste Gartensaison sammeln und
von den bunten Blumen des Sommers träumen.
Die letzten Kübelpflanzen sind ins kühle, aber frostfreie Winterquartier zu bringen, und bei empfindlichen Gewächsen die erforderlichen Schutzmaßnahmen zu treffen. Das gilt besonders für Rosen, aber auch für sensible Stauden. Die Stauden lassen sich mit einer etwa 25 cm dicken Laubdecke ganz gut schützen, wobei die Rosen-Hochstämmchen möglichst niederzubiegen und die Krone mit Erde abzudecken ist. Die Staudengräser bleiben stehen, da sie auch im abgestorbenen Zustand recht reizvoll aussehen. Nicht zu vergessen, dass auch die Rhododendren locker mit Fichtenzweigen gegen die winterliche Sonne und austrocknende Winde abzuschirmen sind.
Die Lagergemüsearten sind jetzt zu ernten und ins Winterquartier zu bringen. Die abgeräumten Beet sind grobschollig umzugraben und dabei -wenn möglich- auf der halben Fläche Stallmist einzubringen. Oder die im Spätsommer ausgebrachten Gründungungspflanzen können in den Boden eingearbeitet werden. Der Gartenboden in guter Kultur ist nicht umzugraben, sondern nur mit der Grabgabel zu lockern.
Die Lagerräume sind möglichst feucht und kühl zu halten, und die Lagerbestände regelmäßig zu kontrollieren. Die Brombeeren sollten mit Fichtenreisig oder Rohrmatten gegen die Wintersonne geschützt werden. Solange der Boden offen ist lassen sich auch jetzt noch Obstbäume und Beerensträucher pflanzen.