
Die Rinde von Obstbäumen kann bei großen Temperaturunterschieden aufbrechen. Das ist besonders dann zu beobachten, wenn nach einer kalten Frostnacht die Sonne auf den gefrorenen Stamm scheint. Durch die hohen Unterschiede kommt es zu Spannungen im Holz, so dass die Rinde reißt oder Spalten bekommt. Wichtig ist, dass die Wunden möglichst schnell mit einem Wundverschlussmittel behandelt werden, um die Gefahr von Infektionen zu vermeiden.

Ende Januar sollten vor allem die Stämme von Obstbäumen mit einem
weißen Kalkanstrich versehen werden. Dadurch wird verhindert, dass
in extremen Lagen Frostrisse oder -spalten auftreten. Der
Kalkanstrich reflektiert das Sonnenlicht, so dass starke Spannungen
in der Rinde, die nach kalten Nächten in der Rinde auftreten können,
unterbleiben.
Oftmals überwintert in den Triebspitzen der Stachelbeersträucher der Stachelbeermehltau. Bei den winterlichen Schnittmaßnahmen sollten die Triebspitzen abgeschnitten werden, vor allem dann, wenn die Sträucher in der vergangenen Saison von dieser Krankheit befallen waren.
Die genetische Saatgutqualität und ihre Eigenschaften wird durch
die Züchtung bestimmt. Merkmale wie Aussehen, Resistenz gegen
Krankheiten, einheitliche Fruchtbildung, Aroma und Geschmack, hohe
und sichere Ernteerträge, hoher Vitamin- und Mineralstoffgehalt,
lange Erntezeit, Gleichmäßigkeit im Wuchs sowie Lagerfähigkeit
machen den eigentlichen Wert einer Sorte aus, die in den
Erbanlagen verankert sind.
Beim Salzstreuen auf Garten- und Gehwegen ist damit zu rechnen, dass das Salz bei anschließendem Tauwetter im Erdreich versickert.
Diese Salzlösung ist sowohl für Kultur- als auch Wildpflanzen reines Gift. Durch
die erhöhte Salzkozentration im Boden wird nicht nur das Wurzelwerk
der Pflanzen zerstört, bei einer flächenmäßigen Ausbreitung können
auch andere Gartengewächse geschädigt werden. Von daher empfehlen
sich umweltschonende Mittel wie Rollsplitt und dgl.
In einem warmen Kleingewächshaus können jetzt Sommerblumen wie
Ageratum, Gartennelken, Blauer und Roter Salbei sowie Gazanien
ausgesät werden, da sie über eine äußerst lange Anzuchtzeit verfügen.
Dazu sind die meist sehr feinen Samen dünn in eine humose Erde zu
säen und anschließend mäßig angefeuchtet, bei etwa 22°C keimen lassen.
Sollten im Frühjahr Obstbäume veredelt werden, dann sind jetzt die Edelreiser in einer Baumschule zu bestellen oder selbst zu schneiden. Sie werden gebündelt und kühl, allerdings frostfrei gelagert. Bestens bewährt hat sich auch ein Einschlagen in feuchtem Sand an der Nordseite des Hauses.
3. Woche
Auf trockenen kalten Januar, folgt viel Schnee im Februar.